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26.09.10, Stadt Bern: Volksinitiative "Familienfreundliches Bern: Für Kindertagesstätten ohne Wartelisten" (Kita-Initiative)

Darum geht die Debatte


Die SP der Stadt Bern hat 2008 die Kita-Initiative erfolgreich gesammelt. Ziel ist es, dass die Kinder spätestens 6 Monate nach Anmeldung einen Kita-Platz erhalten. Denn obwohl jedes Jahr neue Plätze geschaffen werden, gibt es immer noch viel zu viele Kinder und Familien, welche sehr lange auf einen Platz warten müssen. Dabei ist nachgewiesen, dass Kitas die Chancengleichheit von Kindern fördern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen und den Wirtschaftsstandort stärken.

Weitere Informationen der SP Stadt Bern auf: http://www.sp-bern.ch/stadt/kita/index.php

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Die Kita-Initiative ermöglicht es, dass auch Kinder mit Migrationshintergrund einen Kita-Platz erhalten, auch wenn nicht beide Eltern zwingend arbeiten. Für das Erlernen der Sprache, die Integration und den späteren Schul- und Ausbildungserfolg ist das entscheidend.

Die Initiative sieht eine Anmeldefrist von sechs Monaten vor. Somit kann sehr genau geplant werden, zu welchem Zeitpunkt in welchem Quartier wieviele Plätze zur Verfügung stehen müssen. Dieses System ist somit das günstigste und zuverlässigste: Es entstehen keine teuren Überkapazitäten und die Plätze stehen auf sicher bereit. Ein Systemwechsel würde zum Gegenteil führen: Verteuerung, ohne aber eine Gewähr, auch wirklich einen Platz zu erhalten.
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Die Kita - Initiative der SP wurde mit grosser Kelle angerichtet und schiesst über das Ziel hinaus. Im Grundsatz bin ich einverstanden, dass wir in Bern eine gute familienergänzende Kinderbetreuung brauchen. Die Stadt hat bereits heute ein gutes Angebot und soll nach Bedarf noch etwas ausgebaut werden. Die Initiative will im Rechtsanspruch quartierbezogen innerhalb eines halben Jahres einen Platz anbieten. Das ist Planwirtschaft mit grosser Kostensteigerung. Kindertagesstätten sind auch nicht ein Kerngeschäft der Verwaltung und kann sehr gut auch durch private angeboten werden. Damit die Spiesse gleich lang werden, bietet sich in Betreuungsgutscheinen ein Instrument zur Steuerung der Plätze und Regelung der Finanzen. Die Initiative ist klar abzulehnen. Ich hoffe, die Stadt und der Stimmbürger geben dem vielversprechenden Konzept der Betreuungsgutscheine eine Chance.
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In der Stadt Bern warten ca. 700 Kinder auf einen Platz in einer Kindertagesstätte (Kita). Die Kita-Initiative der SP will diesen langen Wartelisten endlich ein Ende setzen. Dafür soll ein Recht auf einen Kita-Platz verankert werden, das Eltern spätestens sechs Monate nach Anmeldung ihres Kindes einen Betreuungsplatz zusichert. Heute gibt es Eltern die mehrer Jahre warten müssen. Kitas bleiben selbstverständlich nach wie vor freiwillig und kostenpflichtig. Da gerade Eltern in schwierigen finanziellen Situationen schnell auf einen Kitaplatz angewiesen sind, benötigen gerade sie ein Recht auf einen Kitaplatz der bezahlbar ist und eine qualitativ gute Kinderbetreuung ermöglicht. Dies bietet nur die Kita-Initiative der SP.
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Die Kita-Initiative ermöglicht den Eltern eine grosse Planungssicherheit, denn sie wissen, dass sie spätestens 6 Monate nach der Anmeldung einen Kita-Platz erhalten. Damit ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht mehr bloss ein Lippenbekenntnis, sondern wird Realität.

Für viele Paare ist es heute eine Selbstverständlichkeit, dass beide Elternteile arbeiten. Einige wollen, viele müssen aus finanziellen Gründen arbeiten. Fakt ist: heute arbeiten meistens beide Elternteile. Es ist für Eltern wichtig zu wissen, dass ihre Kinder bestmöglich betreut werden. Nur so können sie ohne grosse Sorgen ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen. Gute Kinderbetreuung fördert zudem die Chancengleichheit der Kinder bereits vor der Schule!
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